2017/18 Spieltag 11

Knapp am Sieg vorbeigeschrammt

Am gestrigen Sonntag stand das letzte Spiel für dieses Jahr auf dem Plan. Es wurde die FTG2 empfangen, welche man im Hinspiel zweistellig schlagen konnte. Verstärkt hatten sie sich mit einem Center, der von den Maßen her auch als zwei Personen hätte durchgehen können, der aber glücklicherweise nicht den Effekt verbuchen konnte, den die Hornauer befürchteten.

Das Spiel war zu jeder Zeit eng und umkämpft. Keine Mannschaft konnte sich je absetzen. Zur Halbzeit hatte Frankfurt drei Punkte Vorsprung, welche aber im dritten Viertel wieder ausgeglichen wurden. Zu keiner Zeit kam das Gefühl auf, dass das Spiel kontrolliert ablief. Der Schiri musste die Partie alleine ohne seinen 2. Mann bestreiten. Räumlich platzierte er sich in der Nähe der Mittellinie, was zwangsläufig zu Lasten der Beurteilung einiger Szenen unter dem Korb führte.

So wurde leider auch ein Foul am MVP-Kandidaten Ceynowa zehn Sekunden vor Schluss übersehen, mit welchem der Ausgleich oder eventuell auch der Sieg hätte erbracht werden können. Verständlicherweise war Hornau sehr über den fehlenden Foulpfiff verärgert. Der Schiedsrichter entschuldigte sich beim Coach. Ihm wäre bei der Szene die Sicht versperrt gewesen. Am Ende musste sich Hornau in einem umkämpften Krimi 51:52 geschlagen geben.

Mit einer Bilanz von 7 Siegen und 3 Niederlagen geht Hornau nun in die Winterpause und ist am 14.1.18 wieder auf dem Spielfeld anzutreffen. Beim gestrigen Spiel debütierte der indische Neuzugang Joe, mit welchem Hornau sich auf der Aufbauposition verstärken konnte. 

Wir wünschen allen schöne Weihnachten, besinnliche Tage mit den Liebsten und einen guten Rutsch!

Es spielten: Ivica Antunovic (0 Pkt, 0/0 FW, 0 3er, 2 F), Sebastian Ceynowa (14, 2/4, 0, 2), Marvin Gehring (0, 0/0, 0, 1), Joseph Arun (2, 0/2, 0, 3), Matthias Klusemann (18, 1/4, 3, 1), Orkan Mentes (0, 0/0, 0, 3), Florian Müller (8, 2/3, 2, 5), Julius Maximilian Schmahl (9, 2/3, 1, 3), Konstantin Schütz (0, 0/0, 0, 1)

2017/18 Spieltag 10

Vorgezogene Rückrunde mit Sieg begonnen

Am gestrigen Sonntag kämpften sich neun Hornauer durch den Schnee gen Frankfurt, um dort gegen die FTG3 die Rückrunde zu beginnen. Konnte man im Hinspiel mit 16 Zählern Vorsprung gewinnen, erhoffte man sich auch nun wieder einen lockeren Sieg. Das Spiel hatte einen guten Fluss, beide Mannschaften tauschten munter Körbe aus, so dass keiner wirklich die Oberhand gewinnen sollte.

21:17 aus Hornauer Sicht nach Viertel Nummer 1 war nicht wirklich zufriedenstellend, da man es trotz eigentlicher Dominanz nicht geschafft hat, sich auch dementsprechend abzusetzen. Zur Halbzeit verdoppelte Hornau zwar den Abstand, trotzdem war es eine knappe Kiste, da die FTG, welche in der Liga bisher mit die meisten Dreier getroffen hat, durch eben diese auch schnell hätte rankommen können.

Im dritten Viertel konnte man sich dann endlich, vorallem durch erzwungene Turnover und daraus resultierende Fastbreaks, auf teils über 20 Punkte Unterschied absetzen, weswegen man dann im vierten Viertel (wenn auch vielleicht ungewollt) wieder einen Gang zurückschaltete und das Spiel dann letztlich 75:60 gewinnen konnte. 

Das letzte Spiel in 2017 ist diesen Sonntag zu Hause gegen die FTG2; am Samstag vorher steht noch die Weihnachtsfeier für unsere Jugend an – ab 15h geht es los.

Es spielten: Ivica Antunovic (0 Pkt, 0/0 FW, 0 3er, 2 F), Sebastian Ceynowa (29, 5/8, 0, 3), Marvin Gehring (2, 0/0, 0, 1), Matthias Klusemann (2, 0/2, 0, 2), Orkan Mentes (2, 0/0, 0, 3), Florian Müller (6, 2/4, 0, 3), Julius Maximilian Schmahl (14, 4/6, 2, 3), Nils Sebastian Schmidt (17, 2/2, 1, 3), Konstantin Schütz (3, 0/0, 1, 0)

2017/18 Spieltag 9

International erfolgreich

Am Samstag mussten sieben wackere Hornauer ihren halben Tag (man war in Summe über sechs Stunden unterwegs) für ein im Endeffekt unnötiges, weil theoretisch vorher schon entschiedenes, Spiel opfern. Es ging in den hohen Norden nach Limburg, welche sich im unteren Tabellendrittel befinden – zuletzt aber durch einen Sieg gegen die vermeintlich stärkere FTG2 Aufsehen erregte. Hornau war in den letzten Begegnungen allerdings immer siegreich, und dies sollte auch dieses Mal so bleiben. Aufgrund des verspäteten Anpfiffs des Spiels davor durfte man noch spannenden und an Spielklasse nicht zu übertreffenden Kreisliga B Basketball bewundern, bevor man selbst endlich das Parkett betreten durfte.

Captain und Ausnahmsweise-Coach Ceynowa war ob des Siegs der Limburger gegen Frankfurt etwas verunsichert, und als Limburg dann auch in den ersten Minuten den weitaus besseren Start erwischt hatte, fürchtete er schon das Schlimmste. Als Hornau dann allerdings ab der ersten Auszeit auf eine Mann-Mann-Verteidigung umstellte und die Führung erreichte, sollte Limburg nicht mehr in der Lage sein, diese zurückzugewinnen. Zur Halbzeit lag Hornau mit 15 Punkten vorne, es sah fast so aus, als könnte man endlich mal einen halbwegs deutlichen Sieg gegen eine vermeintlich schlechtere Mannschaft erzielen.

Limburg gab allerdings nicht auf und bewegte sich bis kurz vor Ende der Partie immer in einem Abstands-Rahmen, welcher es Hornau nicht erlaubte, von einem vorzeitigen Sieg zu sprechen. Da man allerdings immer eine Antwort parat hatte und kurz vor Ende des Spiels noch ein wenig aufdrehte, hieß das Endergebnis letztlich 79:99. Matthias Klusemann war beim Stand von 77:97 so edel, einen – für ihn einfachen, für andere unmöglichen – Korbleger zu verwandeln, um Florian Müller beim Versuch, mit einem Dreier die 100 Punkte zu erzielen und damit eigentich auch eine Kiste beizusteuern, vor der Schande eines Airballs, wie er ihn im Spiel schon warf, zu bewahren – danke dafür!

Vor der Weihnachtspause stehen noch zwei Spiele an: am kommenden Sonntag in Frankfurt bei der FTG3, am 17.12. daheim gegen deren großen Bruder FTG2. Gegen beide konnte man im Hinspiel einen Sieg erzielen – falls dies wieder möglich sein sollte, stände man mit acht Siegen aus zehn Spielen mehr als gut in der Tabelle dar.

Es spielten: Sebastian Ceynowa (25 Pkt, 5/6 FW, 0 3er, 1 Foul), Marvin Gehring (9, 1/2, 0, 2), Matthias Klusemann (21, 3/5, 0, 1), Orkan Mentes (2, 0/0, 0, 3), Florian Müller (14, 3/4, 1, 2), Nils Sebastian Schmidt (22, 2/4, 4, 3), Konstantin Schütz (6, 0/0, 2, 3)

PS: am 16.12.17 findet ab 15h in der Max-von-Gagern-Halle unsere Weihnachtsfeier für die Jugend statt. Es wird Essen, Trinken, Spiele und Spaß geben. Um es mit den Worten einer berühmten Parfümerie-Kette zu sagen: Come in and find out!

2017/18 Spieltag 3 & 7

Englische Woche mit zwei Siegen bestritten

Die Hornauer Herren hatten diese Woche gleich zwei Spiele gegen die diesjährigen Aufsteiger – eins am Mittwoch gegen TS „Croatia“ Griesheim, eins am Sonntag gegen die Nachbarn aus Schwalbach, gegen welche man auch bereits erfolgreich ein Vorbereitungsspiel bestritt. 

Griesheim stand bis zum Aufeinandertreffen vor Hornau, was allerdings nach der doch sehr unschönen und verfahrenen Partie begradigt wurde. Man konnte zu siebt einen knappen 80:72 Sieg mit nach Hause nehmen, der mit Basketball allerdings nicht viel am Hut hatte. Sowohl die ruppige Spielweise der Gastgeber, einhergehend mit dem konsequenten Nichtgeben der nötigen Pfiffe der Schiedsrichter, waren ein Kampf durch und durch. Jeder Hornauer konnte scoren, angeführt von den „Big Three“ Ceynowa, Schmahl und Schmidt. 

Das Spiel gegen Schwalbach sollte eigentlich ein Kinderspiel werden, allerdings hat Hornau die Angewohnheit, sich an die Qualität der Gegner anzupassen. Teams, welche hornauer Qualitäten besitzen, haben Schwalbach teilweise mit 40-80 Punkten Unterschied geschlagen – also sollte Hornau das doch auch hinbekommen. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Obwohl das Ergebnis am Ende 69:60 für Hornau lautete, war das Spiel alles andere als eindeutig oder gar kontrollierend. Man hat zwar nie die Führung aus der Hand gegeben, allerdings schaffte man es auch nicht, sich konsequent abzusetzen. Coach Wilken kann mit zwei Siegen aus zwei Spielen zwar zufrieden sein – wie diese aber zustande kamen, möchte er (zurecht) lieber ganz schnell wieder vergessen. 

Hornau steht nun auf dem zweiten Tabellenplatz, freut sich über die Länderspielpause, um dann am 02.12. international gegen Limburg anzutreten.

Es spielten: Ivica Antunovic (Mittwoch: 7Pkt, 1/1FW, 0 3er, 3F; Sonntag: 3, 1/4, 0, 1), Sebastian Ceynowa (Mi: 17, 5/5, 0, 3; So: 20, 2/3, 0, 2), Timo Dürl (Mi: 2, 2/2, 0, 3; So: – ), Marvin Gehring (Mi: 4, 0/0, 0, 2; So: 0, 0/0, 0, 1), Florian Müller (Mi: 13, 3/4, 0, 4; So: 12, 4/9, 0, 4), Julius Maximilian Schmahl (Mi: 17, 3/6, 2, 0; So: 18, 3/4, 1, 4), Nils Sebastian Schmidt (Mi: 20, 6/8, 0, 3; So: 16, 2/4, 2, 4), Konstantin Schütz (Mi: – ; So: 0, 0/2, 0, 1)

2017/18 Spieltag 6

Den Meister gefunden? Gegen Tabellenführer für Hornau nichts zu holen!

Am Sonntag Abend war der ungeschlagene Tabellenführer der TSG Sulzbach zu Gast in der Gagernhalle. Angereist mit einem Top-Kader – zwei Spieler der TSG standen noch letztes Jahr in der Regionalliga auf dem Parkett – waren die Gäste selbstverständlich hoch motiviert, um auch weiterhin ungeschlagen zu bleiben, wobei man es letztes Jahr auch geschafft hatte, sie einmal zu schlagen. Dies war jedenfalls die Hornauer Hoffnung – doch aus Hoffen wurde schnell Gewissheit, dass heute nichts zu holen sei. Mit der physischen Präsenz des Gegners taten die Hornauer Jungs sich im ersten Viertel schwer, hatten zu leichte Turnover, woraus schnelle und einfache Punkte für die Gäste entstanden. Im zweiten Viertel konnte der Korb zwar besser attackiert werden, das Quäntchen Glück im Abschluss fehlte jedoch, sodass einige einfache Abschlüsse nicht im Netz landeten. Ob Glück oder Können bei den Gästen vorlag, kann man nur schwer sagen, doch was die Sulzbacher jenseits der Dreipunktelinie ablieferten, war bewundernswert. Bei einer Quote von gewiss 90% muss man neidlos anerkennen, dass die bessere Mannschaft an diesem Abend aus Sulzbach kommt. Nichtsdestotrotz kämpfte man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und bewegte sich nach der Halbzeit auf Augenhöhe mit Sulzbachern. Deren Ziel war mal wieder, die 100 Punkte Marke zu knacken, doch dies wurde ihnen durch aufopferungsvoll kämpfende Hornauer verweigert – Endstand 59:97.

Wenn nichts ganz Merkwürdiges mehr geschieht, scheint die Saison entschieden zu sein, und es kann nur noch um den zweiten Platz in der Liga gespielt werden. Zum Glück stehen in den nächsten Tagen und Wochen bis Weihnachten nur noch Gegner der unteren Tabellenhälfte auf dem Plan, sodass mit vielen Siegen gerechnet werden darf.

Für Hornau spielten: Michael Bodesheimer (0 Pkt; 0Dreier; 0/0 FW; 0F), Andreas Kaiser (0; 0; 0/0; 0), Ivica Antunovic (4; 0; 2/2; 1), Marvin Gehring (2; 0; 0/0; 0), Sebastian Ceynowa (18; 0; 2/2; 1), Nils Sebastian Schmidt (18; 0; 6/11; 4), Konstantin Schütz (2; 0; 0/0; 3), Sebastian Brielmayer (2; 0; 0/0; 0), Matthias Klusemann (2; 0; 0/0; 2), Florian Müller (3; 1; 0/2; 2), Julius Schmahl (8; 0; 4/6; 2)

2017/18 Spieltag 5

Hinten stechen die Bienen!

Gestern waren die Herren zu Gast bei den Skyliners 3, welche in den letzten Saisons ein immer gern gesehener Gegner waren, da man sie mit Leichtigkeit schlagen konnte. Dass es auch dieses Mal so sein sollte, wurde allerdings erst ab Minute 35 deutlich. 

Zu acht und wegen Krankheit ohne Trainer angereist, machte man es sich schwerer als nötig und legte einen holprigen Start hin – 13:13 nach dem ersten Viertel. Auch die folgenden zwei Viertel waren alles andere als eindeutig, da Hornau es nicht schaffte, sich abzusetzen, obwohl Chancen dazu bestanden. Frankfurt zeigte aber auch keine Ambitionen, die Kontrolle zu übernehmen, weswegen man mit einer sechs-Punkte-Führung in den letzten Spielabschnitt startete. Hier schaffte es Hornau dann endlich, den einzigen Frankfurter Akteur, der Basketball spielen kann, so gut dicht zu machen, dass der Rest der Skyliners, wie nicht anders zu erwarten, nichts mehr auf die Reihe bekam – wohingegen man selbst die eigenen Stärken gekonnt ausspielte und vorallem unter dem Brett wichtige Punkte holte. Auch die Freiwurfquote von 19 aus 26 trug Anteil am Sieg. Das Endergebnis lautete 87:64 aus Hornauer Sicht, welche nun mit drei Siegen aus vier Spielen im oberen Tabellendrittel zu finden sind.

Es spielten: Ivica Antunovic (2Pkt, 0/0FW, 0 3er, 2F), Sebastian Ceynowa (32, 10/12, 0, 3), Matthias Klusemann (13, 3/6, 0, 3), Orkan Mentes (0, 0/0, 0, 1), Florian Müller (7, 0/1, 1, 3), Julius Schmahl (24, 6/7, 2, 4), Sebastian Schmidt (9, 0/0, 1, 2), Konstantin Schütz (0, 0/0, 0, 2)

2017/18 Spieltag 4

Siegesserie kurzzeitig unterbrochen

Am gestrigen Sonntag empfingen die Hornauer Herren den Tabellenführer aus Bad Homburg. Was auf dem Papier von vorneherein schon als entschiedene Partie begann, sollte im ersten Viertel den Eindruck erwecken, als ob doch alles möglich sei. Obwohl nur zu acht angetreten und einer spielbeendenden Verletzung vor der Halbzeitpause, sollte Hornau im ersten Viertel nur knapp verlieren. Leider war es nicht möglich, das gute Zusammenspiel aus Viertel Nummer 1 in das folgende zu übernehmen. Bad Homburg erzielte dort doppelt so viele Punkte wie Hornau und konnte mit einer sicheren 19-Punkte-Führung in die Kabine gehen. Im dritten Viertel konnte Hornau wieder an die Leistungen aus dem ersten Viertel anknüpfen, das vierte Viertel sogar 21:13 für sich entscheiden, was letztlich aber nichts am Endergebnis 66:83 änderte. Bad Homburg spielte abgezockter und abgeklärter und konnte sich durch die vielen erzwungenen Ballverluste stetig absetzen. 

Nächsten Sonntag wird Hornau dann bei den Skyliners wieder auf den Pfad des Gewinnens zurückfinden.

Es spielten: Marco di Benedetto (7Pkt, 2/2FW, 1 3er, 1F), Orkan Mentes (2, 0/0, 0, 3), Julius Schmal (14, 2/4, 0, 3), Sebastian Ceynowa (21, 1/3, 0, 4), Sebastian Schmidt (18, 3/6, 1, 0), Matthias Klusemann (0, 0/0, 0, 0), Nils Müller (0, 0/0, 0, 0), Florian Müller (4, 2/2, 0, 1)

2017/18 Spieltag 2

Hornau überzeugt im zweiten Spiel

Wären die ersten fünf Minuten nicht gewesen, hätte man von einem Hornauer Start-Ziel-Sieg sprechen können. Aber wie gewohnt fing die Partie aus Hornauer Sicht etwas holprig an, bevor man dann letztlich die Oberhand gewinnen konnte. Nachdem man auf dem gewohnten Weg – wie früher – ins Bockenheimer Herz fand – die beiden Leistungsträger Daniel und Julius nun auch wieder mit von der Partie – waren es zuerst die Frankfurter, die in ihrer für sie gewohnt engen Halle die Akzente setzten. Hornau schaffte es erst nach sechs Minuten, einen Treffer aus dem Feld zu erzielen – vorher wurde man immer an die Linie geschickt. Ab dann aber sollte Hornau die Führung nicht mehr abgeben und konnte jedes Viertel für sich entscheiden, vorallem das Letzte wurde am deutlichsten gewonnen. Die Mannschaft stand in der Verteidigung sicher und erlaubte den einfallslosen Frankfurtern nur wenig Spielraum. Einzig die eigene Offense wurde durch die hektische Verteidigung der Heimmannschaft teilweise mehr durch Ballverluste als durch erfolgreiche Korbaktionen geprägt. Gegen das Centergespann Daniel und Sebastian konnten die Frankfurter allerdings keine Mittel finden und erlaubten den beiden so, mehr als die Hälfte der Punkte für die Gäste zu scoren. Das Endergebnis lautete 68:51 aus Hornauer Sicht, die es untypischerweise mal geschafft haben, konsequent ihr Spiel zu spielen und sich von Kleinigkeiten nicht aus der Ruhe haben bringen lassen.

Es spielten: Hosuk Lee (0 Pkt, 0/0 FW, 1F), Julius Schmahl (7, 1/2, 2), Orkan Mentes (0, 0/0, 1), Sebastian Ceynowa (29, 7/7, 4), Nils Sebastian Schmidt (1, 1/2, 3), Konstantin Schütz (0, 0/0, 2), Marvin Gehring (4, 2/4, 3), Florian Müller (11, 3/4, 2), Daniel Schneider (14, 6/8, 3), Andreas Kaiser (2, 0/0, 1)

2017/18 Spieltag 1

Heimsieg zum Saisonauftakt!

Am ersten Spieltag der neuen Saison kam der Aufsteiger der FTG Frankfurt 3 zu Besuch in die Gagernhalle. Als „Liganeuling“ wurde eine topmotivierte Mannschaft erwartet, die uns bis zur letzten Sekunde mit Motivation und Engagement das Leben schwer machen möchte. Doch es kam anders.

Coach Benny Wilken pushte in der Kabinenansprache vor Spielbeginn die Mannschaft und wünschte sich, dass den Mainstädtern keine zweiten Chancen unterm Korb gestattet werden. Die Gagernhalle sollte Hornauer Hoheitsgebiet bleiben, weshalb der Coach auch die erfahrensten Spieler auf den Court schickte. Diese konnten auch schnell das Spielgeschehen bestimmen und gingen in den ersten Minuten mit 7:0 in Führung. Die Gäste brauchten ganze fünf Minuten für ihre ersten Punkte, und das obwohl entgegen der Hornauer Bestreben zu viele zweite Chancen zugelassen wurden. Ein etwas zerfahrenes erstes Viertel konnte die TuS trotzdem mit 15:11 gewinnen. Jetzt drehten die Hornauer Jungs allerdings etwas auf, um im Spiel schon rechtzeitig auf die Siegesstraße aufzufahren. Dies gelang durch eine bärenstarke Defense, die den hoffnungslos überforderten FTGlern ganze drei Pünktchen im zweiten Viertel gestatteten. Halbzeitstand: 31:14.

Um ihren Fans zu beweisen, gerechtfertigt aufgestiegen zu sein, kamen die Frankfurter jetzt top motiviert und treffsicherer aus der Kabine, konnten den Rückstand zwischenzeitlich auf bis zu sieben Punkte reduzieren. Somit ging es dann in den Schlussabschnitt und die Frankfurter Fans rochen anscheinend schon Siegeslust und fingen an die Gäste lautstark am Rande des Erlaubten anzufeuern. Jedoch konnte die Mannschaft und der Trainerstab es nicht positiv umsetzen, sondern gingen jetzt übermotiviert in die Zweikämpfe. Es kam wie es kommen musste, zwei schnelle Technische Fouls gegen einen Spieler der FTG und den Trainerstab, darauffolgend noch ein drittes aufgrund Meinungsdifferenzen mit dem Schiedsrichter. Die daraus resultierenden drei Freiwürfe konnten mehr oder weniger sicher ( 2 Treffer) verwandelt werden. Anschließend konnte dann auch die Hornauer- Allzweckwaffe Matthias „Tizzy“ Klusemann nur durch ein unsportliches Foul gestoppt werden. Kurz vor Ende des Spiel war dann doch alles entschieden, die Coolness und Erfahrenheit gegenüber dem Gegner konnte genutzt werden und somit bekamen auch die Hornauer Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend noch ihre Chance sich zu beweisen, hier sei jetzt unser jüngster Wirbelblitz Nils genannt, der in seinem ersten Spiel bei den Erwachsenen direkt seinen ersten Punkt erzielen konnte.

Fazit: Vollkommen verdient gewinnt die TuS Hornau das erste Saisonspiel mit 61:45 gegen die dritte Mannschaft der FTG. Lediglich die eigene Spielweise in der Offense muss verbessert werden, denn das Zusammenspiel funktionierte nicht wie gewollt locker und schnell (dies bemängelten besonders die Hornauer Fans). Nächstes Wochenende reisen die Hornauer dann zur zweiten Mannschaft der FTG, wo ein deutlich schwererer Gegner erwartet wird, der in den letzten Spielzeiten aber immer kontrolliert werden konnte.

Für Hornau spielten: Nils Mueller (1Punkt;0Dreier;1/2Freiwürfen;1Foul)Marco di Benedetto (2pts;0;0/0;2) Ivica Antunovic (0pts;0;0/0;1) Marvin Gehring (4pts;0;0/0;3) Sebastian Ceynowa-Kapitän (11pts;1;2/2;2) Nils Sebastian Schmidt (24pts;1;9/13;3) Konstantin Schütz (3pts;1;0/0;3)Sebastian Brielmayer (6pts;0;0/0;2) Matthias Klusemann 10pts;0;2/12;3)Florian Müller (0;0;0/0;3)

2016/17 Spieltag 18

MTV Kronberg 3 90:95 TuS Hornau

19.03.2017 18:00 Altkönigschule

Hornau beendet die Saison auf Platz 4!

Nach überstandenem Skiurlaub folgte die Pflicht am Sonntagabend für die Basketball Herren der TuS Hornau. Zum vorletzten Saisonspiel sollte vor allem anderen der Spaß im Vordergrund stehen. Das Team freute sich über die Rückkehrer Sebastian Ceynowa sowie Benny Wilken, der zu seinem einzigen Saisonspiel antrat. Verletzt musste Julius Maximilian Schmahl mit schwerer Rückenverletzung aussetzen, wir wünschen ihm an dieser Stelle nur die besten Genesungswünsche, und hoffen dass er bald wieder zu einem normalen Leben zurückkehren kann. Leistungsträger Daniel Schneider startete nach zu viel Pepsi Konsum zunächst von der Bank.

Für den MTV aus Kronberg ging es um bedeutend mehr als für die frohmutigen Gäste, sollte doch mit einem Sieg der sonst drohende Abstieg vermieden werden. Die Motivation verließ die Gastgeber jedoch schnell, Hornau startete furios 16:0. Welch ein Paukenschlag! Das Team spielte sich in einen Rausch und traf nahezu jeden Wurf, die Freude war den Gästen anzumerken. Es war nur dem unentspannten Schiedsrichtergespann sowie dem unfähigen Tisch zu verdanken, dass Kronberg Unruhe ins überragende Hornauer Spiel brachte. Viele Diskussionen später konnte der Rückstand zur Pause auf 19 Punkte reduziert werden, nachdem Hornau zwischenzeitlich auf 27 Punkte enteilt war. Mit 32:51 ging es zum Kabinentee.

In der zweiten Halbzeit überzeugte Kronberg mit einer soliden Team Leistung, ein Spieler allein erzielte mehr Punkte als alle anderen zusammen, welche zeitweise wie Statisten in einem schlechten Film wirkten. Trotz der sukzessive schwindenden Führung ließ sich Hornau nicht verrückt machen, und spielte seinen Stiefel souverän zu Ende. Am Ende durfte der elfte Saisonsieg bejubelt werden.

Für die TuS Hornau spielten: Konrad Stubenrauch, Sebastian Ceynowa ©, Marco di Benedetto, Benny Wilken, Nils Sebastian Schmidt, Konstantin „Rambo“ Schütz, Marius Jakobartl, Florian Müller, Daniel Schneider, Sebastian „Eija“ Brielmayer, Ivica Antunovic